Wwoof-Arbeit: Was gibt es zu tun?

10:15: Die Aussicht stimmt, die Kleidung stimmt- die Arbeit kann losgehen.
- Mit der Nummer 1 am Bagger, hier!
Der heutige Arbeitstag war wirklich lustig (mit anzusehen). Ziel war es, ein meiner Meinung nach altes und verfaultes Toilettenhäuschen vom unteren Teil des Gartens nach oben zu befördern. Nachdem beim herausnehmen der Fensterscheiben bereits 4 von 7 Scheiben kaputt gegangen waren, konnte es losgehen. Mit einer Konstruktion von Stahlseilen, Ketten und Karabinerhaken sollte das Häuschen über insgesamt 4 Ebenen bis in den oberen Teil des Gartens gezogen werden, von … einem Bagger. Kiwis ticken irgendwie doch anders …
- Jahrgang 1982, Verbrauch scheinbar nur 1l in 5 Stunden (aha!?)
Die Hütte haben wir leergeräumt, Scheiben wurden herausgenommen, die Stützbalken wurden abgesägt und Ketten befestigt, sodass Baggerfahrer Peter anfangen konnte, das Häuschen hoch zu ziehen.
- Noch ist alles gut
- … die erste Ebene hat die Hütte mehr oder weniger … schlecht überstanden
- … wer denkt sich so etwas aus??
- … never ever to this in Germany..
Wie der Zufall will ist das alte und zukünftige Toilettenhäuschen mit allen 4 Seitenwänden oben angekommen. Zum Glück war der Zustand laut Kiwi Peter noch gut genug, denn sonst hätte ich mein neues Spielzeug nicht nutzen können, um das neue Loch für das Fundament zu graben. Mein Führerschein bekommt ein weiteres Kreuzchen. Nach Rasenmäher, Quad und Traktor konnte ich mich erneut steigern !
- Löcher buddeln, für die neuen Fundamente. Yes!!
- Klappt erstaunlich gut!
Darüberhinaus haben Wwoofer Paul und ich 3 Fundamente für eine neue Terasse gegossen, deutsche Ingenieurskunst!
- Wirkt schief, ist es aber nicht!! 100% Kiwi-Style
Im Anschluss an den lustigen Arbeitstag gab es noch eine etwas kürzere Fahrradtour. Einige der Bilder werden am kommenden Freitag im neuen Beitrag: „Insel Spezial: Great Barrier Island in 30 Bildern“ zu sehen sein.