Namibia in 10 Tagen – Schotterpisten, Einsamkeit und wilde Tiere

Namibia – Abseits des Getümmels in Afrikas Hauptstädten Addis Abeba, Nairobi oder Kapstadt, die allesamt zwischen drei und vier Millionen Einwohner unterbringen, bietet Namibia reichlich Platz für Auszeit und Entspannung – schließlich beherbergt das Land lediglich 2,5 Millionen Menschen, auf einer Fläche die mehr als doppelt so groß wie Deutschland ist. Ob Tierleben, Landschaften, Abenteuer, Menschen oder Kultur – Namibia ist facettenreich. Dieser Bericht handelt von einer Reise, die sich über 3.500 Kilometer durch das Land der roten Stille zieht und dabei von Erlebnissen in der sonnig-heißen Kalahari-Wüste, der deutsch-namibischen Atlantikmetropole Swakopmund, dem geschichtsträchtigen Waterberg National Park und dem von Dürrenot-geplagten Etosha National Park berichtet.

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Hakuna Matata: Sansibar – Inselperle im indischen Ozean

Sonnenanbeter & Erholungssuchende aufgepasst! Sansibar gehört zu Tansania und ist die größte Insel im gleichnamigen Sansibar-Archipel. Während sich die ruhigen Gebiete im Westen perfekt für Tauch- und Schnorchelgänge und Inselexpeditionen eignen, wird der Osten von Ebbe, Flut, dutzenden Sterne-Ressorts und Europa-Tourismus dominiert. Zweimal täglich kann man dort Hunderte Meter ins Meer hinauslaufen und dabei Seeigel, Krebse und Tintenfisch-Kolonien untersuchen – die puderweichen, weißen Sandstrände laden zudem zum Spaziergang zur nächsten Strandbar ein: Cocktails, Bier, Hängematte, Strand-Vibes und ein sorgenfreies Hakuna Matata-Leben sind aus Sansibar nicht wegzudenken.

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Savanne, Stadt und Sonne satt – eine Reise durch das trocken-heiße Kenia

Der wohl bekannteste Nationalpark Kenias ist der Massai Mara Nationalpark im Südwesten. Die Savanne grenzt im Süden an Tansania, bildet somit den nördlichen Teil der Serengeti und eignet sich aufgrund der Artenvielfalt prima zur Tierbeobachtung. Während der alljährlichen Gnuwanderung im Juli und August ziehen mehr als eine Millionen Gnus in Begleitung von Zebras und Gazellen von der Serengeti in die Massai Mara. Der Tourismus hilft dabei die Tierwelt zu schützen und gegen illegale Wilderei im Park vorzugehen – ob der Schutz der Tiere ohne Tourismus in gleichem finanziellem Maße notwendig wäre sei einmal dahingestellt. Wer einzig und allein anstrebt möglichst viele der großen Fünf – Elefant, Nashorn, Löwe, Leopard und Büffel – zu sehen hat in Kenia vermutlich so gute Chancen wie sonst nirgendwo.

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Sambia – Camp-Safari im South Luangwa National Park

Die letzte Afrika-Safari im südafrikanischen Krüger-Nationalpark liegt heute genau 400 Tage zurück – höchste Zeit für ein weiteres Safari-Erlebnis. Der South Luangwa National Park befindet sich im westlich von Malawi gelegenen Sambia, das in knapp zwei Autostunden von Lilongwe aus zu erreichen ist. Neben den bekannten Victoria-Wasserfällen im Grenzgebiet zu Simbabwe und Botsuana locken vor allem die drei großen Nationalparks jährlich tausende Tierliebhaber an. Heute sind Nashörner und Geparden in Sambia nach jahrhundertelanger Jagd ausgestorben – wer allerdings auf der Suche nach Hippos, Leoparden, Giraffen oder Büffeln ist hat gute Chancen, in diesem kleinen Paradies fündig zu werden.

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Malawi-ABC – einmal quer durchs „Warme Herz von Afrika“

Das „Warme Herz von Afrika“ – romantisch, kitschig, schnulzig? Nein, denn häufig drücken Beinamen a la „Land der tausend Hügel“ (Ruanda), „Regenbogenland“ (Südafrika) oder „Königreich im Himmel“ (Lesotho) mit wenigen Wort aus was man dort erwarten darf. Und eines sei vorweg genommen: In Malawi findet man sowohl sehr viel Wärme als auch Herzlichkeit. Da diese beiden Eigenschaften viel über die Malawier verraten, nicht aber etwa über das kleine, verborgene, unbekannte und zudem sehr verarmte Land im südöstlichen Afrika selbst, möchte ich im folgenden von einigen Erlebnissen, Anekdoten und Wahrnehmungen berichten.

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#SA: Ist das eigentlich noch Südafrika?

Die Frage ist nicht ganz unberechtigt, schließlich begegnet man der immer wiederkehrenden Armut, die zumindest in den anderen Landesteilen herrscht, hier nicht. Die Westkap-Provinz, in der sich Kapstadt befindet, lockt zahlreiche Touristen auf Weingüter oder an die Traumstrände von Camps Bay und Clifton. Den Tafelberg besteigen jährlich Millionen Touristen, den Lions Head nur die Sportlichen von ihnen, und nicht minder viele Urlaubern besuchen das gar nicht mal so südliche „südlichste Ende“ des Kontinents – denn Kap Agulhas liegt nochmals südlicher als das Kap der Guten Hoffnung.

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Bitter arm und tragisch schön – Mountainbiking in Lesotho

Starke Temperaturschwankungen, zahlreiche Dürren und Überschwemmungen, schlechte bis gar keine Ernten – über die Hälfte der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze, die Arbeitslosigkeit liegt offiziell bei 26 Prozent, die Lebenserwartung beträgt gerade einmal 50 Jahre und jeder Vierte ist mit HIV infiziert. Der Human Development Index rankt Lesotho auf Platz 161 und damit zu den am wenigsten entwickelten Staaten der Erde.

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Töörööö im ele-fantastischen Krüger National Park

Ein paar Zahlen & Fakten: Größer als Portugal – über 360 km Länge, 65 km Breite, 1.800 km feste Straßen, 21 Camps und 15 Safari-Lodges. 336 Baum-, 49 Fisch-, 114 Reptilien-, 507 Vogel- und 147 Säugetierarten. 48 Tonnen Elfenbein lagern dort, etwa 90.000 Impalas, 27.000 Büffel, 7.000 – 12.000 weiße Nashörner, 2.000 Hyänen und etwa 200 Geparden nennen das Gebiet ihr Zuhause.

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Quad Tour und Horse Ride im Golden Gate Highlands National Park

… in Clarens sah das etwas anders aus. Eine gemütliche, künstlerische Kleinstadt mit Saloons, Galerien, Coffee Shops sowie Pubs und Restaurants. Es gibt kaum befestigte Straßen, dafür umso mehr unbefestigte Sandpisten – und für die Alteingesessenen stehen vor manchen Läden immer noch Baumstümpfe, an denen man sein Pferd „abstellen“ kann. Wer nicht auf dem Pferd daher kommt, der fährt entweder Pick-Up oder Truck. In den Bars trinken die Einheimischen neben Whisky und deutschem Schnaps vorwiegend doppelten Brandy-Cola und Jägermeister und lauschen Musik aus den 60ern und 70ern. Ein guter, alter Western eben …

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Über Dürrenot und Wasserüberfluss – Höhenspiele am Blyde River Canyon

Endlich, es hat geregnet. Südafrika kann auch Regen. Wer hätte das gedacht… der erste Niederschlag seit acht Wochen, und was für einer. Blitze, Donner, Orkanböen und Starkregen. Auch wenn dies keine spürbaren Auswirkungen auf die größte Herausforderung – Bekämpfung des Wassermangels (in Südafrika und vielen anderen Ländern auf dem Kontinent) – haben wird: Die Menschen in Mpumalanga werden sich gefreut haben, schließlich wird ihre Provinz als „Kornkammer des Landes“ bezeichnet, in der sich 46 Prozent der furchtbaren Ackerböden des Landes befinden.

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Thukela Gorge Walk: Natur pur – Drakensberge von unten (Teil II)

Fazit: Die Drakensberge sind defintiv ein lohnenswertes Ausflugsziel. Wer mehr als nur ein Wochenende zur Verfügung hat, kann neben mehr-tägigen geführten Walks auch Pferde-Touren (2h für weniger als 20 Euro) und Rundflüge (15Min für knapp 50 Euro) buchen – und das alles zu relativ erschwinglichen Preisen, wenn man das Preislevel in anderen touristisch-erschlossenen Regionen zum Vergleich heranzieht.

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Sentinel Hike in den Drakensbergen – ungesichert auf der Überholspur (Teil I)

Nordöstlich des Königreichs Lesotho, etwa zwei Stunden entfernt, befindet sich der Royal Natal National Park. Dieser ist Teil einer mehr als 900km langen Gebirgskette, die sich bis zum Krüger National Park an der Grenze zu Mosambik erstreckt – den Drakensbergen. Das Alpenpanorama erinnert stark an den Tongariro National Park in Neuseeland und lässt den Wanderweg nicht umsonst zu einem der Schönsten des Landes zählen.

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Königreich Swasiland – die einzige absolute Monarchie in Afrika

Swasiland ist landschaftlich vielfältig, besitzt eine reiche Kulturgeschichte und ist im Gegensatz zum Nachbarn Südafrika weitestgehend von Rassenkonflikten verschont geblieben. Die Naturschutzgebiete und Wildparks Swasilands zählen zu den schönsten Gegenden des südlichen Afrikas. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, Tiere zu beobachten. Hier kann man auch noch das scheue und fast ausgestorbene Spitzmaulnashorn in freier Wildbahn beobachten – aber auch Löwen, Elefanten & jahrtausendealte Stämme.

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