Weiter geht’s! Nach Great Barrier Island

Einer der vielleicht schönsten Orte? Weiter geht’s! Nach Great Barrier Island
Die 3-4 Meter hohen Wellen haben Normalhöhe erreicht, der Sturm hat sich gelegt, die See ist wieder ruhig- und vorweg: die Farben werden sich auch ändern!
- Waiheke Island – kein Entkommen
- Palm Beach, Waiheke Island
Mit 4-tägiger Verspätung konnte ich heute morgen meine Reise fortsetzen. Zuvor durfte die Fähre das Terminal wegen der unruhigen See nicht verlassen; die Zeit bis Freitag konnte ich noch bei Berit und Matt auf Waiheke überbrücken.
Die Fährfahrt entschädigte dann allerdings für die „verlorenen“ Tage: 5 Stunden durch den Hauraki Gulf zur 95km entfernten Insel Great Barrier Island, in Begleitung von Walen, Delfinen, Kormoranen und Pinguinen.
- Auckland Ferry Terminal
- Auckland > Great Barrier Island
- Endlich mal für ein Foto aus dem Wasser gesprungen!
- Ankunft for der Insel
Bei Ankunft erwarteten mich bereits Diane und Horace, meine beiden Hosts, am kleinen Hafen Port Fitzroy. Vor uns lagen noch 30 Minuten Fahrt mit dem Motorboot bis in’s Wairahi Valley und ein anschließender 30 minütiger Bushwalk durch den Dschungel, um zum Grundstück der Beiden zu gelangen. Unterwegs überquerten wir Seen und Flüsse (meine Gummistiefel waren natürlich undicht) und passierten Kuhweiden, Pferdekoppeln und Schlammgruben.
- Weg durch das Wairahi Valley
- über Flüsse, Bäche und ganze Weiden, eintauchen in das Dschungelleben
- viele Kühe…
- wenig Kühe…
Abgelegener und ruhiger kann man glaube ich nicht leben, aber für 2 Wochen ist das natürlich ein einzigartiges Erlebnis. Haus und Unterkunft überraschten mich bei Ankunft dann noch positiver. Wohnen tue ich für die nächsten 7 Tage in einem eigenen Steinhaus mit Ofen, Herd und einer Outdoordusche am Bach; Ein separates Schlafzimmer befindet sich über der Werkstatt.
- Haus von Diane und Horace
- Hier wohne ich. Mein eigenes Dschungelparadis
- Eingang zum Steinhaus – ein separates Haus zum Kochen und Fernsehen
- vollends ausgestattet, mit Küchenzeiele …
- und Holzofen
- Blick von der Outdoordusche – hier spielt sich das Leben noch in der Natur ab
- Nur noch schnell durch die Werkstatt, die Treppe hoch und schon steht man im …
- Schlafzimmer
Zum Leben auf Great Barrier Island: Es kommt drauf an, was man daraus macht! Städtische Wasser- und Stromleitungen gibt es hier nicht. Zum Trinken nimmt man das Wasser aus dem Bach (übrigens sehr lecker, sauber & klar, falls nicht: Dreck reinigt ja bekanntlich den Magen!?), für ausreichend Strom sorgen Solarzellen auf dem Dach, für die Wärme sorgt das Feuer im Ofen. Handyempfang gibt es nur auf den höher-gelegenen spots, Festnetz ist in der Regel nur innerhalb der community im Tal nutzbar. Das Satelliten-Internet ist begrenzt, nur selten verfügbar und kostet monatlich umgerechnet 80 Euro. Daher gab es in den letzten Wochen keine neuen Blogeinträge. Hier im Tal gibt es außerdem weit und breit keine Straßen und Supermärkte. Bestellungen aller Art müssen gut überlegt sein, im voraus getätigt und vom Port Fitzroy abgeholt und getragen werden.