Wwoofing? Wie läuft das ab? – Lagebericht aus Palmerston North

… Die Lage ist gut. Mehr kann ich nicht sagen, denn hier ist eigentlich gar nichts los. Palmerston North ist unser Zwischenstopp auf dem Weg in die Hauptstadt, nach Wellington. Bis auf die renommierte Massey University und das New Zealand Rugby Museum gibt es hier nichts. Eine gute Möglichkeit, um zu erläutern, was Wwoofing ist und wie es genau abläuft:

zur Erinnerung: „World-Wide Opportunities on Organic Farms (auch bekannt unter Willing Workers on Organic Farms; kurz: WWOOF) ist eine Organisation, die freiwillige Helfer für ökologische Bauernhöfe vermittelt. Die Organisation wurde 1971 in England von Sue Coppard unter dem Namen Working Weekends on Organic Farms gegründet, dann in Willing Workers on Organic Farms und schließlich 2000 in World-Wide Opportunities on Organic Farms umbenannt.

Freiwillige, die durch WWOOF vermittelt werden, erhalten keine finanzielle Entschädigung für ihre Arbeit, sondern lediglich Unterkunft und Verpflegung von den jeweiligen Arbeitgebern (freie Kost und Logis).“ (Wikipedia; „Wwoof“)

Bauernhöfe ist in diesem Zusammenhang nicht ganz richtig. Im Wwoofing-Angebot kann sich jeder als Host eintragen, der ein Zuhause mit Garten besitzt; also so ziemlich alle, denn der Großteil der Einwohner verfügt über ein Grundstück mit mehreren Tausend Quadrametern. In Neuseeland sind das über 12.000 Leute. Zur Ergänzung: Arbeiten tut ein Wwoofer zwischen 3-5h am Tag, je nach Host. Anfallen tuen unterschiedlichste Gartenarbeiten, je nach Host. Einige meiner Tätigkeiten sind ja bereits auf früheren Blogbeiträgen zu sehen.

Angemeldet habe ich mich vor meiner Reise auf http://wwoof.co.nz/. Nachdem ich die einmalige Gebühr von 40$ (ca.25€) bezahlt hatte, konnte ich mir ein Profil erstellen. Wer bin ich? Warum habe ich mich bei Wwoof angemeldet? Was sind meine Ziele?- usw.

Mein Profil sieht dort so aus: https://www.wwoof.co.nz/profile.php?profile_id=71983 *(einloggen muss man sich nur dann, wenn man meine Adresse und Kontaktdaten sehen möchte). Hosts, zukünftige „Gastfamilien“, können mein Profil anschauen, mich so ein wenig „kennenlernen“ und entscheiden, ob sie mir einen Wwoofingplatz anbieten möchten. Entscheidend dafür sind sowohl die description (Beschreibung), als auch Fotos und vor allem Kommentare vorheriger Hosts (im unteren Teil der Seite).

*Nachtrag Juli 2015: Die Links sind inzwischen nicht mehr aktiv.

Ebenso kann ich als Wwoofer gezielt nach Hosts in Regionen suchen, die ich bereisen möchte. Hier beispielsweise das Profil von Deb und Gian auf Great Barrier Island, bei denen ich eine Woche verbracht habe: https://www.wwoof.co.nz/profile.php?profile_id=65054 *

*Nachtrag Juli 2015: Die Links sind inzwischen nicht mehr aktiv.

Wenn Beschreibung, Fotos und Kommentare gut und überzeugend sind, stehen die Chancen besser, nette Hosts an einzigartigen Orten zu finden. Eine Anfrage für einen Wwoofing-stay habe ich heute für meine Reise auf die Südinsel erhalten, von Emily und Mitch: https://www.wwoof.co.nz/profile.php?profile_id=72946 *

*Nachtrag Juli 2015: Die Links sind inzwischen nicht mehr aktiv.

In Palmerston North sind die Arbeiten zur Zeit sehr unspektakulär. Keine Bagger, keine Traktoren, keine großen Rasenmäher- sondern weeding; sprich Unkraut jähten. Host Carla hat seit einem Jahr nichts im Garten unternommen und die Aufräumarbeit auf mich und Felix übertragen.

Danach haben wir den späten Nachmittag am Strand verbracht- eine traumhafte Abwechslung.

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