Whangarei: Wwoofing bei David Martin

Wow, die Weiterreise zum nächsten Host hat sich gelohnt. Bei Ankunft am frühen Abend erblickte ich neben dem Grundstück, Entschuldigung, der Parkanlage, mit drei großen Seen, Urwald und Golfplatz die riesengroße Villa. Aber ich war wohl richtig, schließlich wurde ich ja von David am Busterminal abgeholt.

Der Esstisch war bereits mit Rot- und Weißwein, Bier, Sekt, Hähnchen, Fisch, Kartoffeln, Broccoli, Tomaten und weiteren Leckerein gedeckt- ein zum Anwesen stimmiges Abendessen.

Die Arbeit am nächsten Tag war allerdings recht anspruchsvoll:

Das erste Projekt bestand darin, den eigentlich recht schönen, grünen Rasen in einen Acker zu verwandeln, damit er irgendwann danach noch schöner und gleichäßiger aussieht. Der „Vertikutierer“ erwies sich dann doch eher als Höllenmaschine:

Danach beschäftige ich mich damit, einige Lebensbäume auszugraben, die „gute“ Erde an die Seite zu schaffen um die „schlechte“ Erde (größtenteils durch Vulkangestein (vulcanic soil) verunreinigt, liegt tiefer in der Erde und ist schädlich für die Pflanzen) zu entfernen. Klingt logisch, oder? Generell leben hier zur zeit noch drei weitere Wwoofer, zwei Frauen die eher im Garten arbeiten und sich um den Haushalt kümmern und Felix (der Felix, der sein Auto so erfolgreich heruntergewirtschaftet hat, siehe 18.08).

Alles in allem ein recht anspruchsvoller Arbeitstag, der dem Standard aus Unterkunft und Essen doch sehr gerecht wird.

 

Whangarei: Ein Tag am Strand

Nach getaner Arbeit ging es mit den beiden Wwooferinnen zum Pataua Beach, auch wenn das Wetter hierfür eher ungünstig war:

Auf dem Heimweg fuhr ich mit Felix, dem mehr oder weniger erfolgreichen „Auto-An-und Verkäufer“ zur Turner Car Auction, um sein Glück mit dem nächsten Autokauf zu versuchen. Unerwartet hob Felix, keine 40 Sekunden nach Betreten der Auktionshalle!!, sein Schild mit der Nummer 44. Der alte, grüne und verbeulte Mazda Capella, der auf dem TV Bildschirm am Auktionspult kurz vorgestellt wurde, gehörte nun ihm. Für 1706,36$ inkls. Auktionsgebühr und Zulassung für die ersten drei Monate (ohne das Auto auch nur einmal gesehen zu haben). Immerhin, die 15 km bis zu unserer Farm schaffte das Auto ohne Probleme (obwohl die rote Kontrolleuchte des Motors aufgeblinkt ist), Wielange der Mazda durchhält, wird sich zeigen. Am Samstag fahren wir zusammen in den Norden nach Paihia, zur wunderschönen Bay of Islands.

Update 28.08: Komisch, wie konnte man soetwas erwarten? Die Kosten für WOF (Tüv) und Reperatur belaufen sich auf 600$. Wenn die Werkstatt das bis Freitag hinbekommt, können wir trotzdem zusammen (ich als Mitreisender) nach Pahia fahren.

Update 29.08: Hier noch einige Bilder vom heutigen Tag. Zum einen der Besuch bei den Whangarei Waterfalls, zum anderen der Ausflug zum Ngunguru Bay am frühen Abend:

 

 

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