Lebenszeichen aus Nelson

Nachdem ich mich länger nicht mehr gemeldet hab, folgt jetzt der nächste Blogbeitrag. Aus Nelson, dem geographischen Zentrum Neuseelands.

Die 3-stündige Fährtüberfahrt von Wellington nach Picton, von der Nord- auf die Südinsel, fand bereits am vergangenen Sonntag, 24.11, statt. Reiseziel war das Bouncy Castle Business von Jim und Monica in Nelson, wo ich für die nächsten 2 Wochen arbeiten wollte. Das hier ist kein richtiges Wwoofing. Neben gelegentlichen Malerjobs und Renovierarbeiten helfe ich hauptsächlich dabei aus, die Bouncy Castles (zu dt. „Hüpfburgen“) in allen Größen und Variationen für Festivals oder private Veranstaltungen auszuliefern. Nicht genug, als Reisender glücklich zu sein, jetzt mache ich auch noch Kinder glücklich! Lachend

15 Stunden in der Woche arbeite ich für meine Unterkunft. Sofern es die Aufträge erlauben, arbeite ich den Rest der Woche gegen Bezahlung, d.h. in etwa 15 Stunden + 25 bis 30 Stunden extra. Wohnen tue ich in dieser Zeit mit Felix in einem Apartment mit 2 Schlafzimmern, Küche und Wohnzimmer mit Tv und Billiardtisch.

Während das Wetter sich am ersten Tag noch von seiner allerbesten Seite zeigte, wurde es am zweiten Tag etwas bewölkter- das tut den angenehmen Wassertemperaturen natürlich keinen Abbruch.

 

Füllen tut sich der Kühlschrank in diesen Tagen natürlich nicht von alleine- aber Kochen kann ja für 2 Sauerländer kein Problem darstellen! Zumal es in Nelson dutzende Supermarktketten und Märkte gibt.

Die eigentliche Arbeit besteht daraus, die Bouncy Castles bei Jim abzuholen, zu den Klienten zu liefern und aufzubauen… und nach ein paar Stunden wieder abzubauen. Häufig zu dritt, manchmal auch nur mit Felix. Eigentlich der optimale Backpackerjob, da man die Region, in der man lebt, ausführlich entdecken kann. Heute haben wir beispielsweise 5 Bouncy Castles ausgeliefert und aufgebaut und in einer halben Stunde starten wir erneut, um sie wieder einzusammeln- eigentlich sinnlos, wenn man damit kein Geld verdienen könnte.

Viele Aufträge haben wir aktuell für Weihnachtsfeiern, die jetzt alle zum Jahresende stattfinden. Komisch, dabei wird und wird es einfach nicht kälter …

Nichtsdestotrotz muss natürlich hin und wieder mal eine freie Minute sein, um die nächsten Reiseschritte zu planen- hier gerade für eine 2-tägige Wanderung im Abel Tasman National Park Anfang Januar.

Schreibe einen Kommentar