Ein Märchen aus Tausendundeine Nacht – Rundreise durch den Oman

Bei Reisen in die Golf-Region denke viele Touristen zuerst an Abu Dhabi oder Dubai, dabei bietet das moderne und ausgesprochen gastfreundliche Sultanat Oman auf der arabischen Halbinsel ein tolle Alternative: Bergketten, Canyons & Wüsten, Fischerststädte mit mittelalterlicher Handwerkskunst, weiße Sandstrände, aufregende kulturelle Begegnungen und eine spannende wirtschaftliche Geschichte. Mit Hilfe riesiger Ölvorkommen hat sich der Oman in kürzester Zeit von einem rückständigen zu einem wohlhabenden Staat entwickelt – in den vergangenen 40 Jahren konnten nur wenige Länder dieser Erde die soziale und wirtschaftliche Lage der Menschen so sehr verbessern wie der Oman.

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Hakuna Matata: Sansibar – Inselperle im indischen Ozean

Sonnenanbeter & Erholungssuchende aufgepasst! Sansibar gehört zu Tansania und ist die größte Insel im gleichnamigen Sansibar-Archipel. Während sich die ruhigen Gebiete im Westen perfekt für Tauch- und Schnorchelgänge und Inselexpeditionen eignen, wird der Osten von Ebbe, Flut, dutzenden Sterne-Ressorts und Europa-Tourismus dominiert. Zweimal täglich kann man dort Hunderte Meter ins Meer hinauslaufen und dabei Seeigel, Krebse und Tintenfisch-Kolonien untersuchen – die puderweichen, weißen Sandstrände laden zudem zum Spaziergang zur nächsten Strandbar ein: Cocktails, Bier, Hängematte, Strand-Vibes und ein sorgenfreies Hakuna Matata-Leben sind aus Sansibar nicht wegzudenken.

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Savanne, Stadt und Sonne satt – eine Reise durch das trocken-heiße Kenia

Der wohl bekannteste Nationalpark Kenias ist der Massai Mara Nationalpark im Südwesten. Die Savanne grenzt im Süden an Tansania, bildet somit den nördlichen Teil der Serengeti und eignet sich aufgrund der Artenvielfalt prima zur Tierbeobachtung. Während der alljährlichen Gnuwanderung im Juli und August ziehen mehr als eine Millionen Gnus in Begleitung von Zebras und Gazellen von der Serengeti in die Massai Mara. Der Tourismus hilft dabei die Tierwelt zu schützen und gegen illegale Wilderei im Park vorzugehen – ob der Schutz der Tiere ohne Tourismus in gleichem finanziellem Maße notwendig wäre sei einmal dahingestellt. Wer einzig und allein anstrebt möglichst viele der großen Fünf – Elefant, Nashorn, Löwe, Leopard und Büffel – zu sehen hat in Kenia vermutlich so gute Chancen wie sonst nirgendwo.

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Malawi-ABC – einmal quer durchs „Warme Herz von Afrika“

Das „Warme Herz von Afrika“ – romantisch, kitschig, schnulzig? Nein, denn häufig drücken Beinamen a la „Land der tausend Hügel“ (Ruanda), „Regenbogenland“ (Südafrika) oder „Königreich im Himmel“ (Lesotho) mit wenigen Wort aus was man dort erwarten darf. Und eines sei vorweg genommen: In Malawi findet man sowohl sehr viel Wärme als auch Herzlichkeit. Da diese beiden Eigenschaften viel über die Malawier verraten, nicht aber etwa über das kleine, verborgene, unbekannte und zudem sehr verarmte Land im südöstlichen Afrika selbst, möchte ich im folgenden von einigen Erlebnissen, Anekdoten und Wahrnehmungen berichten.

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#SA: Ist das eigentlich noch Südafrika?

Die Frage ist nicht ganz unberechtigt, schließlich begegnet man der immer wiederkehrenden Armut, die zumindest in den anderen Landesteilen herrscht, hier nicht. Die Westkap-Provinz, in der sich Kapstadt befindet, lockt zahlreiche Touristen auf Weingüter oder an die Traumstrände von Camps Bay und Clifton. Den Tafelberg besteigen jährlich Millionen Touristen, den Lions Head nur die Sportlichen von ihnen, und nicht minder viele Urlaubern besuchen das gar nicht mal so südliche „südlichste Ende“ des Kontinents – denn Kap Agulhas liegt nochmals südlicher als das Kap der Guten Hoffnung.

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Praktikum an der Deutschen Botschaft

Ambassador Walter Johannes Lindner – „der coolste Diplomat“ – hat bereits einiges erlebt. Nach seiner Arbeit als Pressereferent in Ankara arbeitete er u. a. bei den Vereinten Nationen und als Sprecher des Auswärtigen Amts. Er besetzte Botschafter-Posten in Kenia, Venezuela und seit 2015 in Südafrika – für die nächsten drei Monate ist Walter Lindner mein Chef in der Deutschen Botschaft in Pretoria.

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„Pivo, bitte“ – Semestervorbereitung in der tschechischen Hauptstadt

Eröffnung der Reisesaison – Am vergangenen Wochenende bin ich mit Studien-Kumpel Moritz nach Prag gefahren. Prag liegt knapp 260km von Bayreuth entfernt und ist daher gut in drei Autostunden zu erreichen. Mit dem charmanten Plan, keinen richtigen Plan zu haben bzw. haben zu wollen, verbrachten wir die zweieinhalb Tage im Großen und Ganzen damit, verschiedene Sehenswürdigkeiten zu besuchen und das ein oder andere versteckte „Hinterhof-Restaurant“ anzusteuern.

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Silvesterparty in Budapest

Für den diesjährigen Silvester-Urlaub bin ich mit meinen Kumpels nach Ungarn geflogen – genauer gesagt ins schöne und facettenreiche Budapest. Neben echten ungarischen Spezialitäten, dem Rundgang durch die historische Altstadt und dem Besuch zweier Thermalbäder begeisterte in der neunt-größten Stadt der Europäischen Union vor allem das Neujahrs-Feuerwerk vor dem Königspalast.

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Comin‘ Home for Christmas – wenn auch auf Umwegen

Die letzte Klausur am 17.12 besiegelte gleichzeitig mein Auslandssemester in Schottland. An den Abenden des 17. und 18.12 folgten die ERASMUS-Abschlussfeier der Austauschstudenten so wie die finale Semester-Abschlussfeier der Uni Dundee. Feucht fröhlich, glücklich und zugleich demütig fiel uns der Abschied schwer – schließlich ist in den letzten vier Monaten viel geschehen.

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Hauptstadt Edinburgh – da wo der Bär steppt

Mit 500.000 Einwohnern stellt Edinburgh nach Glasgow die zweitgrößte Stadt Schottlands. Da der Semesterplan für die Uni recht prall gefüllt ist, habe ich für Edinburgh nur einen Tag am Wochenende eingeplant. Laut schottischem Wetterbericht ein guter Tag, um eine der „schönsten Städte des gesamten Inselreiches“ (Lonelyplanet) zu erkunden- und ich hatte Glück.

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